LIS | 06. Februar 2012
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12. Mai 2010

Im Fokus: Die LIS-MawiToolbox

Der excel-basierende Werkzeugkasten für Materialwirtschaftler ist im Rahmen der LIS-LogiCoach-Projekte entstanden. Das wichtigste Ziel des Einsatzes der Werkzeuge ist es, den Nutzern durch spielerische Anwendung eigener Daten Gefühl und Verständnis für unterschiedliche Verfahren und deren Parameter zu vermitteln. Somit können beispielsweise neue Dispositionsverfahren vor Ihrem Live-Einsatz im ERP-System entsprechend auf Wirkungsweise und zu wählender Parameter getestet werden. Aus der Praxis für die Praxis.

Sehen, ausprobieren und verstehen!

  • Welche verschiedenen Verfahren der Losgrößenberechnung gibt es und wie wirken Sie? Welches Verfahren ist sinnvoll für meine Anforderung?
  • Welche Auftragspolitiken gibt es und welche Ergebnisse liefern sie im Vergleich untereinander und mit Andler?
  • Wie funktioniert eigentlich die XYZ-Analyse?

Auf diese und viele weitere Fragen liefert die MawiToolbox klare und verständliche Antworten.
Durch spielerischen Einsatz eigener Daten spürt der Anwender die unterschiedlichen Wirkungsweisen und erlernt so die Einsatzkriterien.

Besuchen SIe die Mawi-Toolbox-Seite im Internet und informieren Sie sich!

Einige Beispiele...

Natürlich die Losgrößenberechnung nach Andler / Harris für Artikel mit stabilem Agbgangsverlauf (jaja, der Klassiker; zur Veranschaulichung ist er noch immer relevant...). Anhand des Verfahrens wird neben der Berechnung der "betriebswirtschaftlich optimalen" Losgröße auch aufgezeigt, wie der Bestellpunkt berechnet wird, wie groß der Sicherheitsbestand in Abhängigkeit des angestrebten Servicelevels sein muss und wie sich die Kosten über veränderter Losgröße verhalten.
Besonders hifreich ist die Möglichkeit zum Vergleich unterschiedlicher Verfahren und Parameter. Dem Ergebnis von Andler können 2 weitere Verfahren gegenüber gestellt werden und hinsichtlich Logistik (Reichweite) und Betriebswirtschaft (Kosten) verglichen werden.

Neben diesem unverzichtbaren Bestandteil stehen u.a. noch diese Werkzeuge zur Verfügung:

  • Losgrößenberechnung für Artikel mit schwankendem Abgangsverlauf (exakter Algorithmus: Wagner/Whitin; Heuristiken: Groff, Silver-Meal, Stückperiodenaiusgleich).
  • Losgrößenberechung für Fertigungsteile nach dem DOLOS-Verfahren (IFA); der erste Schritt zur Losgrößenreduzierung (natürlich im direkten Vergleich mit Andler).
  • Prognoseverfahren im Vergleich (Konstant- und Trendmodelle, gleitender Mittelwert, exponentielle Glättung 1., 2. & 3. Ordnung, HOLT-Verfahren, BROWN-Verfahren & WINTERS-Verfahren, linieare und multiple Regression). Neben verschiedenen Daten können auch unterschiedliche Glättungsfaktoren getestet werden.
  • Verfahrensvergleich der XYZ-Analyse (Störpegel, Variationskoeffizient, DLD-Methode der Abweichungsfläche). Testen Sie unterschiedliche Abgangsverläufe zum Vergleich der unterschiedlichen Verfahren.
  • und andere...

Wesentlich ist ferner die Methode der Durchlaufdiagramme. Die Voteile des Einsatzes der Methode werden anschaulich aufgezeigt. Durch Eingabe weniger Informationen werden verschiedene Abgangs-, Zugangs- und Bestandsverläufe generiert. Anhand des Aufbaues können Sie nachvollziehen, wie die graphische Aufbereitung des Duchlaufdiagramms erfolgt. DIe Visualisierung ist denkbar einfach und selbsterklärend. Gleichzeitig wird anhand einiger Beispiele verdeutlicht, wie einach die Bereitsstellung logistischer Kennzahlen auf Basis der DLD-Methode ist.

Hier können SIe mehr über die Werkzeuge erfahen. Schauen Sie sich um, viel Spaß beim Stöbern!

Die XYZ-Analyse steht für Sie zum Download bereit!

Um Ihnen einen Einblick in die Wirlkungsweise der MawiToolbox-Werkzeuge zu bieten, habe ich Ihnen im Downloadbereich das Werkzeug zum Verfahrensvergleich der XYZ-Klassifizierung im zip-Format bereitgestellt.

Hier können Sie auf Basis eigener Vorgaben unterschiedliche Verbrauchsverläufe vorgeben (Schwankungsintensität und Anzahl Nullbedarfsperioden), die per Zufallszahl berechnet werden [F9].
Die so erzeugten Bedarfsverläufe sind die Basis für die XYZ-Berechnung nach drei Verfahren: Variationskoeffizient, Störpegel und „Abweichungsfläche" (eine auf Durchlaufdiagrammen basierende Methode). So können Sie einfach vergleichen und erkennen die Wichtigkeit der Klassengrenzen... Außerdem sieht man auch hier wieder die vorteilhafte Darstellungsform des Durchlaufdiagramms (wenn auch hier nur der Abgangsverlauf). VIel Spaß!

Viel Spaßbeim Stöbern auch auf den übrigen Seiten wünscht Ihr Logistik-Coach

H. Jörg Wehn